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Begeisterte Kinder bei der FJ Tenhagen-Fußballschule in Praest

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Schule in den Ferien ist gut, wenn es sich um eine Fußballschule handelt. Entsprechend motiviert und bei gutem Fußballwetter begann der Unterricht am Donnerstagmorgen. „Wir trainieren hier drei Tage lang Dribbling, Passspiel, Torschüsse und Kopfbälle, also die ganze Bandbreite der Grundausbildung für Fußball“, so Jupp Tenhagen. Insgesamt knapp 40 Kinder, 3 Trainer, 8 freiwillige Helfer und einige Zuschauer waren 3 Tage bei bestem Fußballwetter zwischen 10.00 – 15.30 Uhr in Praest im Einsatz.


Zu Beginn wurden die Kinder altersgerecht in 3 Gruppen eingeteilt. Michael Berndsen (Hüthum) übernahm dabei die Bambini-Kinder, Harald Katemann (Ex-Profi Fort. Düsseldorf) war für die mittleren Jahrgänge zuständig, und Willy van Emmerloot (BW Bienen), seit fast 10 Jahren für die Fußballschule FJT aktiv, übernahm die ältesten Kinder. Er stellte für die Trainer fest, dass „die Kinder in der Fußballschule diesmal relativ homogen“ waren, es zeigte sich insgesamt ein gutes Niveau, und es herrschte ein freundschaftlicher Umgangston bei gutem Engagement. Das Zusammenspiel zwischen Mädchen und Jungs war gut, es gab kein Gezicke und kein Heruntermachen, denn die anwesenden Mädchen konnten gut Fußballspielen. „Leider muss man aber auch feststellen, dass die Kinder heute viel steifer sind, die früher selbstverständliche Beweglichkeit von draußen spielenden Kindern lässt nach“, so van Emmerloot.

Für die Kinder ab Jahrgang 2010 und älter gab es ein abwechslungsreiches Fußballangebot. Das Trainerteam um Jupp Tenhagen trainierte Reaktionsvermögen, Schnelligkeit und die Berechnung der Flugbahn des Balles. Anlässlich der Ereignisse während der EURO in Frankreich fand ein Zielschießen statt, eine gute Voraussetzung für das Elfmeterschießen. Aber auch bei Kindern wenig populäre Aktionen wie Konditionstraining standen auf dem Programm. Trotzdem ist der Ansatz der Fußballschule aber nicht die Leistungsorientierung, sondern der Spaß, zudem bietet sie fußballinteressierten Kindern eine gute Gelegenheit, um festzustellen, ob sie sich doch einem Verein anschließen möchten.

JSG Jup Tenhagen Fussball-Schule BW Bienen -Fortuna Millingen -RSV PraestDie Kinder und Trainer konnten sich auf ein eingespieltes Organisationsteam verlassen, denn neben Chefplaner Steven Sehm und Natalie Holzum waren vom RSV Praest Jörg Schloter, Tim und Petra Dunkerbeck sowie Wolfgang Dohr im dreitägigen Einsatz. Hervor zu heben ist aber auch der Einsatz der Jugendlichen Niklas und Yannik Holzum (BW Bienen), die bereits zum dritten Mal die Fußballschule in Praest durch Engagement und Tatkraft unterstützten. Neben dem Trainerfrühstück um 09.30 Uhr mussten Kinder und Betreuer mit Mittagessen und Snacks versorgt werden, hinzu kam aufgrund der großen Sommerhitze viele Getränke für die Kinder. Die Versorgung war fußballgerecht mit Fritten und Currywurst, Pizza und Spaghetti, zusätzlich gab es täglich Eis. Trotzdem war die Mittagspause immer viel früher beendet und die Kinder waren wieder motiviert für weitere Einsätze mit Ball.

Jasper Tempels von Blau Weiß Bienen war mit 5 Jahren nicht nur der Jüngste bei den Fußballkindern, sondern schon zum dritten Mal bei einer Fußballschule – er konnte gut mit den älteren Kindern mithalten. Er gewann das Zielschießen und konnte sich am Ende über einen Gutschein von Sport Tenhagen freuen. Er kannte zwar einige Übungen bereits, aber „die vergisst man schon mal und dann machen sie trotzdem Spaß“, so sein Resümee. Gut gefallen hat ihm das Spiel „1 Verteidiger gegen 2 Stürmer“ und auf die Frage, wer denn bei dem Spiel meistens gewinnt, kam prompt die Antwort: „Ich“.

Wichtig ist dem Trainerteam um Franz-Josef Tenhagen aber auch eine Grundordnung, ohne die kein vernünftiges Training stattfinden kann. Dazu muss manchmal auch die Stimme der Trainer etwas erhoben oder Spieler ermahnt werden, aber „das war diesmal nicht nötig, denn es tanzte keiner aus der Reihe und es gab auch keine Blümchenpflücker“, so das Fazit von Willy van Emmerloot. Die Trainer legten Wert auf das Zusammenspiel von Kopf und Fuß, das heißt, dass Übungen so angelegt sind, dass nur gute fußballerische Qualitäten alleine nicht ausreichen. Wenn dann Kinder engagiert und gut mitmachen, kann man am Ende von drei intensiven Tagen feststellen, dass die Kinder „einen richtigen Sprung machen und sich weiterentwickeln“, so Heinz-Franz Tempels, Vater und Trainer von Jasper (5) und Jannes (7), die in der neuen JSG Bienen-Millingen-Praest spielen und für die die Fußballschule eine gute Vorbereitung für die neue Saison war. Dies wird von seinen Söhnen bestätigt, die einstimmig auf die Frage, was ihnen am besten gefallen hat, antworten: „Alles war das Beste“. Ein schöneres Lob kann man den Verantwortlichen und den Trainern wirklich nicht machen.

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